„Im Gymnasium bilden das Schülerbetriebspraktikum und die Betriebserkundung zusammen mit der dazugehörigen Vor- und Nachbereitung den Schwerpunkt berufsorientieren-der Maßnahmen.“ (RdErl. d. MK v. 01.12.2011, S. 3). Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler durch die unmittelbare Erfahrung in den Betrieben einen ersten Einblick in die Wirklichkeit der Arbeitswelt erhalten.

In Betracht kommen Betriebe oder andere geeignete Einrichtungen (Handwerk, Industrie, Landwirtschaft, Handel, öffentliche Verwaltungen u. a.). Die „Praktikumsbetriebe werden so gewählt, dass sie für die Schülerinnen und Schüler vom Wohnsitz oder von der Schule aus zumutbar erreichbar sind und eine schulische Betreuung sichergestellt werden kann.“ (RdErl. d. MK v. 01.12.2011, S. 5). Die Dauer des Praktikums beträgt zwei Wochen (i. d. R. die ersten beiden vollen Schulwochen des zweiten Schulhalbjahres), die tägliche Arbeitszeit umfasst ca. acht Stunden, angepasst an die Arbeitszeiten des Betriebes.

Die Schülerinnen und Schüler verfassen einen dreiseitigen Praktikumsbericht mit den thematischen Schwerpunkten

  • Erwartungen an das Praktikum,
  • Arbeitsplatz im Betrieb und
  • Schlussbemerkungen.

Darüber hinaus präsentieren sie ihren Mitschüler/-innen den Praktikumsplatz und die während des Praktikums gewonnen Eindrücke in einem freien Vortrag.

Die konkreten inhaltlichen und formalen Anforderungen, denen der Bericht sowie der Vortrag entsprechen müssen, werden mit den Schülerinnen und Schülern anhand des „Leitfadens zum Aufbau des Praktikumsberichtes“, der ihnen frühzeitig ausgehändigt wird, besprochen.


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