02.06.16: Am Donnerstag starteten wir, 32 Schüler/innen des CGL, mit Frau Prinz und Herrn Sonnefeld im Rahmen des Frankreich-Austausches zu unseren Partnerschulen Jules Ferry und Paul Bert nach Fécamp in der Normandie. Die Busfahrt dauerte zwar zehn Stunden, diese Zeit wurde aber „sinnvoll“ mit Nintendo-Spielen überbrückt. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto größer wurde die Aufregung. Nachdem wir angekommen waren, war bei allen die Wiedersehensfreude groß und es ging voller Erwartungen auf den Weg in die Gastfamilien.

03.06.16: Am Freitag, unserem ersten vollen Tag in Frankeich, waren wir mit unseren Austauschpartnern am Collège Jules Ferry bzw. am Collège Paul Bert. Wir durften dort erfahren, wie die Schule in Frankreich funktioniert und aufgebaut ist.
Um 8 Uhr haben wir uns alle auf dem Schulhof des Collège Jules Ferry getroffen und haben dann auch dort in der Kantine ein Empfangsfrühstück bekommen. Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto gemacht.

Fécamp2016Danach sind wir dann alle in unsere Schulen gegangen und bekamen eine Führung. Frau Schwarz hat uns alle Räume gezeigt und uns die Regeln der Schule erklärt. Dort ist es um einiges strenger als bei uns, beispielsweise darf man dort nur in den großen Pausen und auch nur auf dem Schulhof essen und Wasser trinken.

Anschließend haben wir am Unterricht teilgenommen und um 12 Uhr war die Mittagspause. Einige haben in der Kantine gegessen und einige durften mit einer Genehmigung das Schulgelände verlassen, da Stunden ausgefallen sind. Wir haben dann Tennis gespielt und haben in der Stadt etwas gegessen. Danach hatten wir noch eine Stunde Unterricht und konnten die Schule um 16:30 endlich verlassen. Nach der Schule sind wir mit unseren Austauschpartnern und auch einigen anderen Schüler der Klasse auf einen Spielplatz gegangen. Der Abend stand uns dann zur freien Verfügung. (Mark, Thimo, Timo, Jenny)

04.06.16: Am Samstagmorgen haben wir erstmal lange ausgeschlafen. Danach fand ein ausgiebiges Früh-stück in der Gastfamilie statt. Anschließend wurde dann untereinander noch mit anderen Austauschschü-lern geskypt, was immer wieder sehr witzig war. Nachdem alle mit Mittagessen versorgt waren, ging es nach Fécamp, wo wir uns vor dem Collège Paul Bert getroffen haben, um eine Stadtrallye durchzuführen. So konnte man die Stadt, in der man acht Tage lebte, genauer kennenlernen.
Während wir die Fragen von der Stadtrallye beantwortet haben, haben wir sehr schöne Ecken der eher alt wirkenden Stadt gesehen und die Chance genutzt, um viele schöne Bilder zu machen und um die französische Spezialität „Macarons“ zu probieren. Das taten wir alles in einer großen Gruppe, die aus deutschen wie auch aus französischen Schülern bestand. Außerdem hatten wir noch Zeit, ein Eis zu essen und die "Kirmes" zu besuchen. Danach haben wir die Rallye-Fragebögen beim Hafen von Fécamp abgegeben und sind mit unseren Austauschpartnern nach Hause gefahren.
Am Ende des Tages unternahmen wir dann eine ,,Pizzaparty'', welche gegen 20 Uhr startete. Hierbei trafen wir uns mit mehreren deutschen Schülern und deren Austauschpartnern. Man brachte Kuchen, Süßigkeiten, etwas zu Trinken und Pizza mit, um sich über den Abend zu verpflegen. Nebenbei hörten wir auch etwas Musik und spielten Spiele. Dazu gehörte ,,Just Dance'', wobei man einer bestimmten Person nachtanzen musste. Wir brachten uns gegenseitig weitere neue Wörter bei und lernten viele Unterschiede in der Lebensweise. Schließlich endete der Abend für die meisten um 24 Uhr, da man durch das viele Hin- und Herlaufen sehr kaputt und müde war. Dennoch hat man einen guten Eindruck der Gastfamilien und von seinem Austauschpartner bekommen. Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag, der uns Fécamp mit all den Sehenswürdigkeiten gezeigt hat. (Anke, Eleen, Henrike, Marie)

05.06.16: Da Sonntag Familientag war, hatte jeder ein individuelles Programm und wir zum Beispiel fuhren morgens mit der Familie und dem Austauschpartner in die Stadt Le Havre, wo wir die Altstadt und den Park erkundeten. Von dort aus sahen wir auch den Hafen und den Pont de Normandie, welcher eine Brücke über die Seine ist. In der Altstadt konnte man viele Kunstausstellungen und alte Häuser bewundern.
Mittags aßen wir dann in einem Restaurant am Hafen typische Spezialitäten, wie Muscheln oder Pommes. Danach ging es weiter in die Stadt Deauville, wo wir etwas beim Triathlon zusahen, der gerade stattfand, und am Strand entlanggingen. Am Abend fuhren wir nach Hause und ließen den gelungenen Tag beim gemeinsamen Abendessen ausklingen. (Von: Marième Diène, Annika Bahlmann, Sina Brinkmann, Sara Ilea)

06.06.16: Morgens sind wir mit einer Art Draisine nach Etretat gefahren. In 4er-Gruppen sind wir einen Berg hinuntergefahren, um uns danach die Kreidefelsen in Etretat anzusehen. Dort war eine schöne Aus-sicht auf das Meer und das berühmte Nadelöhr. Nachdem wir noch kurz Zeit am Strand verbracht hatten, sind wir gegen Mittag mit dem Bus nach Le Havre gefahren. Dort machten wir ein Picknick am Strand und anschließend eine tolle Hafenrundfahrt, wo wir unter anderem große Containerschiffe sahen und einen tollen Blick auf den Strand von Le Havre hatten. Als wir dann danach in Fécamp wieder ankamen, hatten wir an dem Abend noch Zeit, mit unseren Gastfamilien und vielleicht anderen Austauschschülern Zeit zu verbringen. (Lea, Charlotte, Linda, Henrike N.)

07.06.16: Der Dienstag begann morgens mit der Schule, wo wir teils den Deutschunterricht in Frankreich kennenlernten. Um 12:00 Uhr aßen wir mit den Austauschpartnern in der Kantine der Schule, in der das Essen mal gut, aber auch mal nicht so gut schmeckte. Danach trafen wir uns vor der Schule, um dann mit dem Bus zur Führung und Besichtigung der Blockhausbunker zu fahren. Als wir angekommen waren, hatten wir eine schöne Aussicht auf den Ärmelkanal. Dann begann die Führung. Wir gingen zuerst in einen Bunker an der Küste, danach durch einen Wald zu einem weiteren Bunker. Hier sahen wir, wie die Franzosen sich während des Zweiten Weltkriegs verschanzten, um die Feinde bereits bei der Ankunft über das Meer auszuschalten. Anschließend wanderten wir zum „hôpital militaire“, was ein nicht fertiggestelltes Bauwerk der Nationalsozialisten in einem Felsen war. Danach machten wir eine Wanderung zurück zum Bahnhof nach Fécamp, wo der Ausflug endete. (Leon, Malik, Lorenz, Michael)
08.06.16: Der Mittwoch begann dem täglichen Frühstück, wie z.B. Milchbrötchen mit Nutella, einem Jo-ghurt und einem Orangensaft, in den jeweiligen Gastfamilien. Danach sind manche Schüler mit dem Bus gefahren, andere sind zu Fuß zur Schule gegangen. In der Schule hatten wir Unterricht mit unserem „Cor-res“ wie z.B. Französisch, Deutsch, Erdkunde, Geschichte oder auch Mathe oder Physik. Um 12 Uhr endete der Unterricht und die meisten gingen nach Hause und aßen ihr französisches Mittagsessen in den Gastfamilien. Andere nahmen das Mittagessen in der Kantine zu sich. Danach hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung und sind z.B. zum Strand gegangen, shoppen gefahren oder ähnliches. Um 17 Uhr begann der Bunte Abend im Festsaal von Daubeuf-Serville. Da es schönes Wetter war, waren wir sehr lange draußen und haben gegeneinander Basketball oder Fußball gespielt, wobei wir viel Spaß hatten. Das selbst zubereitete Essen wurde dann gegessen und zum Schluss wurde gefeiert. Bevor wir leider gehen mussten, wurden noch die Plätze 1-4 der Stadtrallye mit Preisen belohnt. So ging auch der schöne Mittwoch zu Ende. (Friederike, Cristina, Anna, Angelina)

09.06.16: Am Donnerstag waren wir zusammen mit unseren Austauschpartnern in Rouen. Diese Stadt ist mit 110.000 Einwohnern sehr groß, aber auch alt. Nach einer ca. einstündigen Busfahrt kamen wir an und haben, eingeteilt in zwei Gruppen, eine Stadtführung bekommen. Dabei lernten wir die berühmte Kathedrale Rouens kennen, die in zwei verschiedenen Stilen gebaut ist. Danach haben wir die historische Innenstadt besichtigt, darunter bei einem Massengrab, auch Pestgräber genannt, welches für die Opfer der Pest im Mittelalter errichtet wurde. Nach dieser Führung haben wir uns mit den Franzosen getroffen und durften uns selber in der Innenstadt von Rouen beschäftigen und shoppen. Anschließend sind wir mit dem Bus zurück nach Fécamp gefahren. (Leo, Lennart, Marlon, Maximilian)

10.06.16: Der Abschied am Freitag fiel jedem mehr oder weniger schwer, viele Tränen wurden vergossen. So war am Ende dieser wundervollen Woche die Stimmung auf der Rückfahrt anfangs eher gedrückt, ver-besserte sich aber stündlich, je näher wir Löningen kamen. Denn jeder freute sich auf die gewohnten Umstände, vor allem aber auf chlorfreies Trinkwasser. (Victoria, Eva, Celina, Sarah J.)


Copyright CGL© 2013. All Rights Reserved.