RomfahrtTrevibrunnenDie Zwölftklässler des Seminarfachs „Rom“ des Copernicus-Gymnasiums Löningen begingen vom 25. bis zum 30. September ihre lang erwartete Seminarfahrt zur Ewigen Stadt unter der Leitung der Lehrkräfte Ann-Kathrin Dörtelmann und Heinrich Sandbrink.

Am frühen Sonntagmorgen begann die Anreise per Bus und Flugzeug, sodass am späten Nachmittag in Rom die Zimmer im Kloster des  Theatinerordens mitten im Stadtzentrum bezogen werden konnten. Schon beim Bustransfer zur Bleibe hinterließ die Stadt mit ihrem sonnigen Wetter, dem zum Teil chaotischen Straßenverkehr und seinen von Sandsteinhäusern gesäumten Straßenschluchten einen ersten bleibenden Eindruck.

Abends wurden dann die belebte Piazza Navona mit dem Vier-Ströme-Brunnen und der Pantheons-Vorplatz besucht, welche ähnlich wie der Rest von Roms Innenstadt bei Nacht belebt werden von unzähligen Passanten, Straßenkünstlern, Verkaufsständen und den vielen Restaurants und Bars, die um Gäste werben.
An den folgenden Tagen wurden zu Fuß diverse Sehenswürdigkeiten besichtigt, zu denen die Schüler im Unterricht Referate vorbereitet hatten und vor Ort hielten. So waren die Schüler auf dem Forum Romanum und dem Palatin-Hügel auf den Spuren der Anfänge des Römischen Imperiums und erkundeten auch das gewaltige Kolosseum, während der Hinweg zu den Sehenswürdigkeiten am gewaltigen, marmornen Staatsdenkmal und den Kaiserforen samt Trajanssäule vorbeiführte. Auf dem Kapitolhügel konnten die Schüler dann das Rathaus und die Exponate der kapitolinischen Museen bestaunen, wobei nochmals ein Panoramablick auf das Forum Romanum möglich war. Zudem wurde das Pantheon besichtigt, das nicht nur wegen seiner berühmten Kuppel und seiner Funktion als Kirche Menschen anzieht, sondern gleichzeitig als Grabstelle für berühmte Personen wie den Maler Raffael dient. Ebenfalls wurde das Mausoleum des Kaiser Augustus und die ihm gewidmete Ara Pacis („Friedensaltar“) sowie die Engelsburg mit ihrer berühmten Engelsbrücke aufgesucht.
Neben den Zeugnissen aus der Antike durften die vielen Kirchen Roms nicht fehlen: So wurde neben der Papstbasilika Santa Maria Maggiore auch nach einem Abstecher in die detailreich verzierten Räume der Vatikanischen Museen mitsamt der Sixtinischen Kapelle der Petersdom besucht und die 551 Stufen der Kuppel erklommen, auf der sich ein atemberaubender Ausblick über ganz Rom bot. Zwischendurch wurden zudem weniger bekannte, aber dennoch sehenswerte Kirchen bestaunt wie die Kirche Sant'Ignazio di Loyola. Sie bot den Schülern mit ihren Deckenfresken, die eine Kuppel vortäuschen, einen Einblick in die einzigartige Kunst.
Neben antiken und kirchlichen Sehenswürdigkeiten wurden zudem weitere bekannte Orte besichtigt wie die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen oder die Piazza del Popolo. Außerdem erhielten die Schüler mittags und abends Zeit, in Kleingruppen die Stadt Rom und ihre lebendigen Gassen neben dem festgelegten Programm auch auf eigene Faust zu erkunden und persönliche Erlebnisse zu sammeln. So klangen die Tage meistens in Trastevere aus, einem Viertel am Westufer des Tibers, das unter Touristen noch eher als Geheimtipp gilt und mit engen Gassen, vielen kleinen Geschäften Restaurants und Bars aufwartet. Besonders hier zeigte sich, dass Rom bei Nacht nochmals einen anderen Charme versprüht als am Tag.
Als mit diesen vielen neuen Erkenntnissen und Eindrücken am letzten Tag die Rückreise angegangen wurde, mischte sich unter die Freude auf die Heimkehr nur ein wenig Wehmut: Am Abend zuvor wurde von jedem Reisenden jeweils mindestens eine Münze über die Schulter in den Trevi-Brunnen geworfen – der Legende nach die Garantie für eine Wiederkehr nach Rom.


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