schottland-kompakt-2Das europäische Förderprogramm Erasmus+ am CGL beinhaltet zwei Komponenten. Da gibt es zunächst die Projekttreffen mit den Partnerschulen aus Huizen, Vantaa, Alatri, Sitges und Koknese, von denen Anfang Mai gerade die letzte Veranstaltung des auslaufenden zweijährigen Projekts stattgefunden hat. Daneben verfügt das Copernicus-Gymnasium über Fördermittel, die es dem Schulpersonal erlauben, Fortbildungen und Unterrichtshospitationen im europäischen Ausland wahrzunehmen.
In der Vergangenheit wurde dies zu Hospitationen in den Niederlanden und in Spanien verwendet, zum Besuch von Sprachkursen in England und auf Malta und zu Fortbildungen im Bereich „Projektmanagement“ und „Interkulturelle Kompetenzen“ in Spanien und Portugal. Dabei wird vor dem Antragsverfahren der individuelle schulische Bedarf ermittelt, der bei erfolgreicher Bewilligung seitens der Schule in einem zweijährigen Rahmen durch den Besuch entsprechender Veranstaltungen und Fortbildungen gedeckt werden kann.
Aufgrund der vielfältigen internationalen Kontakte der Schule ist der Besuch von Fremdsprachenkursen ein wiederkehrendes Merkmal des schuleigenen Fortbildungsbedarfs.


So war im April die schottische Hauptstadt Edinburgh Ziel eines „Language Course“. Vorab versendet der Veranstalter einen Einstufungstest online, damit bereits im Vorfeld eine grobe Einstufung des Teilnehmers, hier Herr Dr. Schulte-Wieschen, vorgenommen werden kann. Am ersten Kurstag findet dann ein spezielleres Interview mit einem Mitarbeiter der Sprachschule statt, der letztendlich über die Einstufung in ein bestimmtes Sprachkursniveau entscheidet. Auf diese Art und Weise soll einer möglichen Über- / Unterforderung vorgebeugt werden, wobei allerdings Kurswechsel nicht ausgeschlossen sind. In einer Gruppe mit 8 Teilnehmern aus verschiedenen Ländern gab es am Vormittag Unterricht, bei dem es besonders um das Sprechen ging. Nach einer Mittagspause setzten sich die Gruppen neu zusammen, auch die Lehrkräfte wechselten. Teilweise gab es auch Einzeltraining, z.B. wenn es um spezielle Wortschatzübungen für bestimmte Berufe ging. So wurden die beiden Teilnehmerinnen der französischen Flugaufsicht regelmäßig für ihre berufliche Tätigkeit trainiert. Allgemein stand in der zweiten Tageshälfte die Grammatik im Vordergrund. Es wurde aber immer darauf geachtet, dass die Freude am Ausdruck in der Fremdsprache erhalten blieb.
Neben dem Sprachtraining bot die Sprachschule auch Stadtführungen durch Edinburgh, den Besuch des botanischen Gartens und des Wohnsitzes der britischen Königin bei Besuchen in Schottland und der Nationalgalerie für Moderne Kunst an.
Wer tiefer in die schottische Kultur und Mentalität eintauchen wollte, konnte dies unter Anleitung auch bei einer Whiskeyprobe und dem Besuch eines Pubs tun.
Die Unterbringung erfolgt als „zahlender Gast“ in einer schottischen Familie, was ebenso zu neuen Erkenntnissen über den Alltag dort führte. Am freien Wochenende bot sich abschließend die Möglichkeit einer zweitägigen Tour in die Highlands an, mit beeindruckender Landschaft, interessanten Orten und Burgen und  Loch Ness, der das Geheimnis um seinen sagenhaften Bewohner an diesem Tag allerdings nicht lüftete.
Insgesamt eine lohnende und auch für ältere Schüler interessante Möglichkeit, die Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen, zu erweitern und in einem Kreis von motivierten Menschen aus aller Welt zu trainieren.
Hinweis: Kursgebühren, Fahrt- und Aufenthaltskosten werden vom Erasmus+-Programm bezuschusst, darüber hinausgehende Kosten und Aktivitäten werden vom Teilnehmer getragen.


Copyright CGL© 2013. All Rights Reserved.