Labor-Kooperation2016Nun kann auch die St. Ludgeri-Realschule das molekulargenetische Labor unserer Schule nutzen. So profitieren beide Schulen von unserer Ausstattung und interessierte Realschüler können unsere Schule kennen lernen.

Berichterstattung hier

In den vergangenen Herbstzeiten hatten unsere 6. Klassen die Gelegenheit, im Herberger Fuhrenkamp an den Waldspielen teilzunehmen. Das Wetter meinte es aber jedes Mal nicht gut mit uns, und so entschied die Fachkonferenz Biologie, diese Veranstaltung in den Frühsommer zu verlegen, nun mit unseren 5. Klassen. Diese Maßnahme sollte sich als richtig erweisen, denn es war zwar nicht sonnig, dafür aber recht warm.

Etwa 110 Kinder fuhren voller Erwartung mit dem Bus zum Staatsforsten, wo sie von den Organisatoren der Veranstaltung, Fachobmann OStR Heinz Sandbrink und Horst Wieting vom Waldpädagogikzentrum Ahlhorn, begrüßt und eingewiesen wurden. Das Forstamt stellt die Waldspiele unter das Motto: „Nur wer die Natur erlebt, wird sie kennenlernen – nur wer sie kennt, kann sie schützen.“

FörsterWietingskalIn kleinen Gruppen machten sich dann die Schülerinnen und Schüler auf einen Rund-parcours, um an verschiedenen Stationen ihr Wissen zu testen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und ihre Sinne zu schärfen. Besonders an den unbemannten Stationen war Teamarbeit gefragt, denn hier mussten zum Beispiel das Alter eines Baumes ermittelt
und verschiedene Nistkästen ihren Bewohnern zugeordnet werden.
Einige Stationen wurden von Mitarbeitern des Forstamtes oder von Lehrkräften des CGL betreut. Wie in den vergangenen Jahren hatte sich auch wieder der pensionierte Lehrer Gerhard Drüding für die Mitarbeit zur Verfügung gestellt. An seinem Stand ging es zum Beispiel um verschiedene Spechthöhlen in den umliegenden Bäumen. Die Unterschiede in Größe und Form der Höhleneingänge sollten erkannt werden, und es galt einen Bezug zu den entsprechenden Bewohnern herzustellen. Auch die Nachnutzung dieser Höhlen durch andere Waldbewohner wurde thematisiert.
An einer anderen Station waren mathematische Fähigkeiten gefragt, denn hier ging es um die Berechnung des Volumens eines gefällten Baumstammes. Die Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung kam hier auch zur Sprache. Besonders viel Freude hatten die Schülerinnen und Schüler am Suchen und Entdecken von versteckten Wildtierpräparaten, wozu ein Hochsitz und Ferngläser benutzt werden konnten. Auch das Bestimmen verschiedener Waldbewohner am Stand von Förster Wieting fand reges Interesse, zumal hier zusätzlich die Stellung dieser Tiere im Ökosystem Wald erörtert wurde.
So kamen alle Kinder am Ende des langen Rundkurses gut gelaunt zum Ausgangspunkt zurück, hatten viel Neues gelernt und den Wald einmal mit allen Sinnen erfahren.

Waldspiele2014skal

Eine intensive Begegnung mit der Natur

Waldspiele 1Einen in jeder Hinsicht unvergesslichen Vormittag erlebten 105 Schülerinnen und Schüler des Copernicus - Gymnasiums Löningen. Alle vier Klassen des 6. Schuljahrgangs waren in das weitläufige Gebiet des Herberger Fuhrenkamps gezogen, um den Lebensraum Wald näher kennen zu lernen. In enger Zusammenarbeit mit dem Waldpädagogen Horst Wieting vom Niedersächsischen Forstamt Ahlhorn hat die Fachgruppe Biologie des CGL unter Leitung von Fachobmann Heinz Sandbrink zum zweiten Mal die Waldjugendspiele durchgeführt.
Nachdem der erste Termin dem Regen zum Opfer gefallen war, gab es beim zweiten Versuch trockenes, aber trübes Herbstwetter. Der Stimmung und dem Tatendrang der Schüler tat dies aber keinen Abbruch, so dass Förster Wieting am Ende der Waldspiele ein großes Lob an die Kinder aussprach. Selten habe eine Gruppe sich so interessiert, wissbegierig und engagiert gezeigt.
Auf einem Rundparcours waren 13 Stationen anzulaufen, wo die Kinder vielfältige Aufgaben zum Thema Wald zu lösen hatten. Dies geschah in kleinen Gruppen, um auf diese Weise die Teamfähigkeit der Schüler zu stärken. Einige Stationen waren mit Lehrern bzw. Mitarbeitern des Forstamtes besetzt, andere mussten ohne Hilfe bewältigt werden. Der Waldpädagoge Wieting hat die Waldjugendspiele so konzipiert, dass es hier nicht um WaldspieleTiermodelleeinen Wettbewerb ging, sondern - so die Ausschreibung - der Wald durch Erleben, Erkennen, Anfassen und Gestalten näher gebracht wird mit dem Ziel einer Sensibilisierung für Umweltfragen nach dem Motto: "Nur wer die Natur erlebt, wird sie kennenlernen - nur wer sie kennt, kann sie schützen!"
So stießen die Informationen und Aufgaben zum Thema Spechthöhlen ebenso auf großes Interesse der Kinder wie die richtige Zuordnung von verschiedenen Nistkästen zu ihren potentiellen Bewohnern. Das Bestimmen einiger Präparate von typischen Waldbewohnern machte deutlich, dass viele Kinder nicht mehr so vertraut mit ihrer natürlichen Umgebung sind wie noch vor Jahres, wo auf dem Lande jedes Kind einen Eichelhäher oder ein Wiesel kannte. Da jeweils auch die Bedeutung der einzelnen Tiere für den Lebensraum Wald thematisiert wurde, konnte an diesem Vormittag viel dazugelernt werden.
Davon überzeugte sich auch der Schulleiter des CGL, Oberstudiendirektor Detlev Heinrich, der seine Schützlinge im Wald besuchte und eine Gruppe über mehrere Stationen begleitete.
Zum Ende der Veranstaltung dankte Fachobmann Sandbrink allen Beteiligten, den Mitarbeiten des Forstamtes, den betreuenden Kollegen des CGL, Frau Brockhaus, Herr Hermes, Herr Pagel und Herr Posner, sowie dem pensionierten Lehrer Gerhard Drüding, der sich bereit erklärt hatte, auch eine Station zu betreuen.
Die beteiligte Lehrerschaft war vom pädagogischen Wert der Waldjugendspiele überzeugt,
so dass der nachfolgende Schülerjahrgang sich schon jetzt auf dieses Erlebnis freuen darf.


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